Mein besonderes Anliegen gilt heute den Menschen, die aus ihrer Balance geraten sind. Stress, Sorgen und Enttäuschungen kündigen sich nicht immer sofort an. Oft schlummern sie bereits einige Zeit im Verborgenen und melden sich erst dann deutlich, wenn die Seele endlich eine Veränderung herbeisehnt. Daher sind Achtsamkeit und Yoga nicht voneinander zu trennen.

Anfangs mag das in der heutigen Zeit schwerfallen, den Verstand zur Ruhe kommen zu lassen und in sich hinein zu spüren. Doch genau darum geht es. Sich seiner selbst bewusst werden, setzt voraus, zu wissen, was damit gemeint ist.
Die Anlage zu einem Bewusstsein bringen wir bereits von Beginn unserer Existenz an mit und damit sind die Voraussetzungen gegeben, ein eigenes Ich zu entwickeln. Diese Entwicklung beginnt bereits sehr früh und ist als eine Matrix zu verstehen, auf der alle Erfahrungen abgespeichert werden. Da wir unbewusst die Verhaltensweise und die innere Haltung unserer Mutter übernehmen, kommt ihr eine ganz besondere Bedeutung zu. Vermittelt sie uns Geborgenheit und Willkommen sein, speichert sich dieses Grundgefühl in jeder einzelnen Zelle von uns ab und wir gedeihen nicht nur körperlich ganz wunderbar, sondern wir entwickeln auch seelisch ein starkes Ich.
Welche Möglichkeiten bietet uns jetzt Yoga, um die verinnerlichten Erfahrungen neu zu bewerten? Es sind die neuen Eindrücke und die damit verbundenen Gefühle, die ein neues Bewusstsein schaffen.
Dies geschieht nicht über den Verstand, sondern über die Entwicklung unseres Seelenbewusstseins, über das wir auf energetischer Ebene mit einem Quantenfeld interagieren. Da unsere Energie unserer Aufmerksamkeit folgt, also unseren Gedanken und Gefühlen, reagiert es auf das, was wir aussenden, mit einer entsprechenden Resonanz.
Es ist anfangs vielleicht sehr schwierig zu verstehen, dass unsere eigene Haltung die Welt, wie wir sie erleben, erschafft. Sie ist subjektiv und vorgeprägt aus unserer Kindheit. Um eine Veränderung zu erwirken, müssen wir die Routine unterbrechen und bereit sein, Neues zu erlernen. Ansonsten verkümmert unser präfrontaler Cortex, auf dem alle bisherigen Erfahrungen und unsere entsprechenden Reaktionen gespeichert sind.
Erst Neues bringt diesen Bereich unseres Gehirns wieder dazu, auf Hochtouren zu laufen. Das Neue ist das wichtigste Anschalten des Willens (bewusste Ebene) und der Motivation (unbewusste Ebene).
Die Rede ist von Lust auf Leben, der Erfahrung neuer Lebendigkeit und Begeisterung.
Wenn wir das Interagieren mit dem Quantenfeld als Rückkopplungssystem verstanden haben, stellt sich die Frage, was über den Zustand des energetischen Verbundenseins hinaus existiert und uns befähigt, überhaupt mit dem unendlichen Feld aller Möglichkeiten in Verbindung zu treten, dem menschlichen Geist. Wenn wir unsere Lebensenergie als Kraft verstehen, so befähigt uns der Geist dazu, den Dingen einen Sinn zu geben. Unsere Geisteshaltung entscheidet also darüber, welche Lebensenergie wir in uns selbst und letztlich auch übergreifend ins Universum aussenden.
Yoga gibt uns eine wunderbare Möglichkeit, an unserer Geisteshaltung zu arbeiten. Die Tatsache, dass sich die Veränderung unserer Wahrnehmung sofort in den veränderten Hirnströmen messen lässt, zeigt den heilenden Effekt ganz deutlich. Zu Beginn unseres Vorhabens, Yoga zu praktizieren, uns aufrecht hinsetzen und unsere Aufmerksamkeit: auf den Atem zu lenken, befinden wir uns in der Regel im Alphazustand, und mit dem Vertiefen der Ruhe und dem Loslassen unserer Gedanken stellt sich unser Gehirn auf Thetawellen ein. 
Der Theta-Zustand ist ein Zustand sehr tiefer Entspannung. In diesem Zustand befindet man sich in Hypnose. Theta-Gehirnwellen regieren den Teil unseres Geistes, der zwischen dem Bewussten und dem Unbewussten liegt. Wir erfahren in diesem Zustand unser höheres Selbst und tauchen in das Wissen des Quantenfelds ein. Die Kraft dieses nicht fassbaren Raumes, mit der wir in diesem höchsten Zustand unseres Seins verschmelzen, geschieht Heilung. Es gibt trotz vieler Bemühungen für diesen Zustand keine eindeutige Definition. Daher nenne ich ihn •Das Betreten eines heiligen Raumes•, indem wir eins sind mit der Urquelle allen Seins. 

Damit jeder seine eigenen Erfahrungen machen kann, wenn der Wille und die Entschlossenheit, gesund zu werden, vorhanden sind, lade ich euch zu der folgenden Meditation ein.    https://youtu.be/AWrPFHTKrtY
 

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